
Sugaring und Waxing: zwei beliebte Methoden der Haarentfernung
Heute geht es um Sugaring und Waxing – zwei Methoden der Haarentfernung, die oft als besonders gründlich gelten. Nachdem ich bereits Rasieren und Epilieren ausprobiert hatte, suchte ich nach einer Alternative, denn mit dem Epilieren hatte ich große Probleme mit eingewachsenen Haaren.
Also probierte ich auch Sugaring und Waxing aus – sowohl zu Hause als auch professionell im Studio. Beide Methoden versprechen eine glatte Haut für mehrere Wochen, weil die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden.
In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit beiden Methoden.
Sugaring Erfahrung – wie meine Haut reagiert hat
Was ist Sugaring?
Sugaring ist eine Methode der Haarentfernung, bei der eine zähflüssige Zuckerpaste verwendet wird. Diese Paste besteht meist aus einfachen Zutaten wie Zucker, Wasser und Zitronensaft. Sie wird auf die Haut aufgetragen und anschließend wieder abgezogen, sodass die Haare samt Wurzel entfernt werden.
In der Regel werden Sugaring-Behandlungen etwa alle vier Wochen wiederholt, da die Haare dafür eine gewisse Länge erreichen müssen – meist etwa ab fünf Millimetern.
Im Gegensatz zu manchen anderen Methoden wird die Zuckerpaste beim Sugaring mit der Haarwuchsrichtung entfernt, was für manche Hauttypen als etwas sanfter gilt.
Wo ich Sugaring ausprobiert habe
Sugaring habe ich ausschließlich in einem professionellen Studio ausprobiert. Selbst zu Hause habe ich diese Methode nie getestet.
Wie meine Haut auf Sugaring reagiert hat
Meine Haut hat das Sugaring sehr gut vertragen. Ich hatte weder eingewachsene Haare noch Entzündungen, was für mich besonders wichtig war. Auch beim Nachwachsen der Haare blieb die Haut ruhig und ohne Reizungen.
Komplett glatt war meine Haut allerdings nur etwa eine Woche. Danach kamen nach und nach die ersten Haare wieder nach. Bis zur nächsten Behandlung verging daher noch einige Zeit, in der die Haare langsam wieder sichtbar wurden.
Vorteile und Nachteile von Sugaring aus meiner Sicht
Vorteil
Der größte Vorteil von Sugaring war für mich eindeutig die gute Hautverträglichkeit. Im Vergleich zu anderen Methoden hatte ich damit sogut wie keine Probleme mit meiner Haut.
Nachteil
Der finanzielle Aspekt war für mich einer der größten Nachteile. Regelmäßige Behandlungen im Studio können auf Dauer recht teuer werden.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Haare eine gewisse Länge haben müssen, bevor sie entfernt werden können. Dadurch gibt es immer eine Phase, in der man die Haare erst wieder wachsen lassen muss.
Waxing Erfahrung – wie meine Haut reagiert hat
Was ist Waxing?
Waxing ist eine Methode der Haarentfernung, bei der warmes oder kaltes Wachs auf die Haut aufgetragen wird. Das Wachs umschließt die Haare und wird anschließend mit einem schnellen Zug entgegen der Haarwuchsrichtung wieder entfernt, sodass die Haare samt Wurzel herausgezogen werden.
Hier sollten die Haare ebenfalls eine gewisse Länge haben. Meist wird eine Mindestlänge von etwa vier bis fünf Millimetern empfohlen, sodass die Behandlung in der Regel nach etwa vier Wochen wiederholt werden kann.
Mein Versuch zu Hause
Die Umsetzung fand ich deutlich schwieriger als gedacht. Je nach Körperstelle war es mal einfacher, mal komplizierter, und das Ergebnis wurde nicht immer sauber.
Auch meine Haut hat deutlich empfindlicher reagiert.
Zu Hause ist die Methode allerdings günstiger und jederzeit möglich.
Studio-Erfahrung
Im Studio waren meine Erfahrungen insgesamt deutlich positiver. Die Ergebnisse waren sauber und professionell.
Preislich lag die Behandlung im mittleren Bereich und war für mich noch ok verkraftbar. Auch meine Haut hat die Behandlung dort deutlich besser vertragen.
Hautreaktion
Ich habe deutlich gemerkt, dass die Technik eine große Rolle spielt. Wenn Waxing gut und professionell gemacht wird, ist es für meine Haut insgesamt sehr schonend.
Ich hatte damit kaum Hautprobleme. Gelegentlich ist zwar mal ein Haar eingewachsen, aber im Vergleich zu anderen Methoden kam das nur selten vor.
Auch beim Waxing war meine Haut etwa eine Woche lang komplett glatt. Danach begannen nach und nach wieder einzelne Haare nachzuwachsen.
Vorteile und Nachteile von Waxing aus meiner Sicht
Vorteil
Der größte Vorteil von Waxing ist für mich auch wieder die gute Hautverträglichkeit. Im Vergleich zu vielen anderen Methoden hatte ich damit nur sehr selten Hautprobleme oder eingewachsene Haare.
Nachteil
Ein Nachteil ist auch hier der finanzielle Aspekt. Die Behandlung ist zwar etwas günstiger, kann auf Dauer aber trotzdem recht teuer werden.
Außerdem braucht es wieder eine Übergangsphase, in dieser Zeit läuft man dann zwangsläufig eine Weile mit sichtbaren Haaren herum.

Sugaring oder Waxing – was ist der Unterschied?
Im Großen und Ganzen unterscheiden sich Sugaring und Waxing aus meiner Sicht gar nicht so stark, trotzdem gibt es ein paar Unterschiede.
Sugaring habe ich insgesamt als etwas hautschonender empfunden. Dabei hatte ich so gut wie keine eingewachsenen Haare, während beim Waxing hin und wieder mal eines aufgetreten ist, wenn auch selten.
Preislich liegt Sugaring meist etwas über Waxing.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Übergangsphase beim Sugaring etwas länger ausfallen kann, weil die Haare dafür länger sein müssen.
Wie schmerzhaft sind Sugaring und Waxing?
Eine Frage, die viele interessiert, ist natürlich: Tut das weh?
Beide Methoden sind spürbar, weil die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden. Nach meiner Erfahrung war Sugaring etwas sanfter als Waxing, aber wirklich schmerzfrei ist keine der beiden Methoden.
Wie stark es weh tut, hängt außerdem auch von der Körperstelle ab. Manche Bereiche sind deutlich empfindlicher als andere.
Für mich persönlich waren die Schmerzen allerdings nie das größte Problem. Mit ihnen hätte ich leben können – andere Aspekte waren für mich deutlich entscheidender.
Mein Fazit zu Sugaring und Waxing
Rein von der Hautverträglichkeit her sind Sugaring und Waxing für mich sehr gute Methoden der Haarentfernung. Meine Haut hat darauf insgesamt gut reagiert und Probleme wie eingewachsene Haare hatte ich deutlich seltener als bei anderen Methoden.
Nach der Behandlung ist eine sanfte Hautpflege wichtig. Ich habe darauf geachtet, die Haut zunächst nicht zu reizen und sie gut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Nach etwa zwei Wochen kann ein sanftes Peeling einmal pro Woche sinnvoll sein, um eingewachsene Haare zu verhindern.
Auf Dauer kommen diese Methoden für mich persönlich trotzdem nicht infrage. Die regelmäßigen Behandlungen sind relativ teuer und auch die Übergangsphase zwischen den Terminen fand ich auf größeren Flächen wie den Beinen störend.
Im Intimbereich habe ich Sugaring oder Waxing allerdings lange Zeit gemacht, weil mich das Ergebnis dort sehr überzeugt hat. Für einzelne Bereiche kann ich diese Methoden daher durchaus empfehlen, für den ganzen Körper waren sie für mich persönlich aber keine dauerhafte Lösung.
Welche Methode für dich am besten funktioniert, hängt letztlich immer auch von deiner Haut und deinen persönlichen Vorlieben ab.
Eine weitere Methode, die ich natürlich auch ausprobiert habe, ist Enthaarungscreme. Ob das eine bessere Idee war als Sugaring oder Waxing, erzähle ich im nächsten Beitrag.
📸 Bilder: eigene Aufnahmen und gestalterische Umsetzungen.

Über die Autorin

Ich bin Kristina und schreibe auf Glowtiq über sensible Haut, ehrliche Pflegeerfahrungen und minimalistische Skincare. Viele Produkte teste ich über lange Zeit selbst, bevor ich darüber schreibe.
